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Tumblr

Unsere Zeit ist schnelllebig geworden. Was gestern noch in und cool war, ist morgen schon wieder out. So wird Facebook weiterhin stark frequentiert, aber viele Kinder und Jugendliche sind dort nicht mehr so oft zu finden, denn die Elterngeneration hat das soziale Netzwerk für sich entdeckt.

Tumblr – der Name kommt vom Englischen „to tumble“ und bedeutet so viel wie taumeln, purzeln oder sich überschlagen. Tumblr ist ein Portal auf dem in Blog-Form Inhalte veröffentlicht, geteilt und als Favoriten gekennzeichnet werden. Sobald der Nutzer angemeldet ist und seinen eigenen Blog erstellt hat, kann er oder sie auch anderen Blogs folgen. Unter einem Blog versteht man in diesem Zusammenhang eine Webseite, auf der ein oder mehrere Personen ihre Meinung kundtun und Inhalte veröffentlichen.

Was ist das Problem mit Tumblr?

Die Inhalte, die auf Tumblr verbreitet werden, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie erstellen und weitergeben: Es werden Essen, Tiere, Landschaften, Fandom-spezifische Inhalte (Fandom bedeutet Fangemeinde und kann sich auf eine Person, Serie, Buch, Film oder ähnliches beziehen) bis hin zur Pornographie gebloggt.

Diese pornographischen Inhalte sind es, die ein großes Problem dieser Plattform darstellen. Denn Ihr Kind kann Tumblr ab dem Alter von 13 Jahren nutzen. Zwar gibt es die Möglichkeit, mit dem sogenannten „Safe Mode“ so etwas herauszufiltern, aber das funktioniert nur, wenn die anderen Blogbesitzer sich daran halten. Außerdem kann mit Hilfe einer einfachen Google-Suche schnell auf veröffentlichte, nicht jugendfreie Inhalte wie Bilder, Gifs oder Videos zugegriffen werden.

Wer sitzt am anderen Ende?

Eine weitere Gefahr ist die Anonymität von Tumblr. Denn die meisten Personen, die das Portal nutzen, sind z. B. durch ihren Blognamen nicht klar zu identifizieren. Zwar geben manche allgemeine Informationen wie ihr Alter, Geschlecht oder das Heimatland bekannt, doch ob dies der Wahrheit entspricht, ist eine ganz andere Sache. Dadurch ist auch Cybermobbing zu erwarten. Zum Teil auch in verstärkter Form, weil man nicht weiß, wer einem virtuell gegenüber sitzt (Anonymität) und manche sich gezielt dahinter verstecken. Bei Belästigung und / oder Mobbing kann jedoch die entsprechende Person per Knopfdruck geblockt werden.

Fazit

Wenn Sie nun überlegen, inwiefern Sie sich im Bezug auf die Nutzung von Tumblr verhalten sollen, bedenken Sie bitte Folgendes: Tumblr ist ein Portal, das vor allem von der Kreativität seiner Nutzer lebt. Es gibt dort Seiten, die nicht für Kinderaugen geeignet sind, sei es wegen der pornographischen, rechtsextremen oder gewaltverherrlichenden Inhalte. Wichtig ist es in diesem Fall, dass sie mit ihrem Kind darüber reden und auf die Gefahren hinweisen.

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