Soziale Netze

Netze im Überblick

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Google+

Google entwickelte im Zeitalter des Marktführers Facebook sein eigenes soziales Netzwerk und erschuf Google+. Google+ ging im Juni 2011 online, wobei man in der Anfangszeit nur Mitglied werden konnte, wenn man eingeladen wurde. Das Ganze lief in einer Beta-Phase. Der Grund war vermutlich, dass man einen Ansturm auf das Portal und dadurch eine massive Serverüberlastung verhindern wollte. Drei Monate später wurde das Soziale Netzwerk auch für alle anderen Personen geöffnet. Dabei fiel auf, dass bestimmte „Features“, die man von der Plattform Facebook kannte, nicht existierten. Dies wurde jedoch in den Jahren darauf wieder geändert.

Fakten

  • Internetadresse: https://accounts.google.com/
  • Online seit: Juni 2011
  • Eigentümer: Google Inc.
  • Angemeldete Benutzer: über 500 Millionen (Stand Juli 2013)
  • Sitz: Mountain View, California, U.S.
  • Mindestalter: 13 Jahre

Datenschutz

  • Da Google mehrere Produkte wie Google Maps, Google-Mail (auch Gmail genannt), Google Kalender oder YouTube besitzt, werden die Datenschutzbestimmungen immer angepasst. Im November 2013 bekamen diese wieder ein Update. Genaueres unter:http://www.google.de/intl/de/policies/terms/regional.html
  • Google erhebt bestimmte Informationen über die von Ihnen genutzten Dienste und wie Sie sie nutzen. Dazu gehören: Gerätebezogene Informationen, Protokolldaten, IP-Adresse, Standortbezogene Informationen, eindeutige Applikationsnummern, Lokale Speicherung, Cookies und anonyme Kennungen.

Privatsphäre

Sie können beispielsweise bestimmen, wer mit Ihnen in Kontakt tritt. Sei es durch Hangouts, Benachrichtigungen oder Beiträge. Außerdem können Sie genau festlegen, welche Inhalte für wen sichtbar sind.

Um auf Ihre Einstellungen zuzugreifen, müssen sie nur folgende Schritte durchführen:

Am rechten oberen Rand können Sie Ihr Profilbild in verkleinerter Darstellung sehen. Wenn Sie mit der Maus darüber fahren, werden kurz Ihr Namen und Ihre Gmail Adresse eingeblendet. Wenn Sie nun mit der linken Maustaste darauf klicken, gibt es die Auswahlmöglichkeiten Konto, Datenschutz, Profil anzeigen, Meine Google+ Seite, Konto hinzufügen und Abmelden. In diesem Fall ist der Punkt Konto von Bedeutung, denn darüber kommen Sie in das richtige Untermenü, um Ihre persönlichen Einstellungen vorzunehmen. Von dort aus können Sie Ihr Profil verändern oder nach Auswahl des Menüpunkts Google+ am linken Rand bestimmte Verhaltensweisen im Bezug auf Ihr Konto festlegen (zum Beispiel wann werden Sie per E-Mail benachrichtigt, wie geht das Portal mit Ihren Fotos um, sowie die Kreis- und App-Verwaltung).

Funktionen

Der Hauptunterschied zwischen dem Konkurrenten Facebook und Google+ sind die sogenannten Kreise. Mit diesen können alle Kontakte, wie Freunde, Bekannte, Kollegen oder Familie, unterschiedlich eingeteilt und dadurch selektiert werden, wer welche Infos bekommt.

In den „Communities“ können Sie sich zum Beispiel mit Personen austauschen, die ähnliche Interessen haben wie Sie. Generell wird zwischen privaten und öffentlichen Communities unterschieden, die ähnlich wie Gruppen funktionieren.

Außerdem braucht der Nutzer für alle Google-Elemente nur ein Konto und kann dann sowohl auf Google+, Google-Mail, Google-Play, Google-Kalender, YouTube oder die personalisierte Google-Suche zugreifen.

Mit dem Feature „Event“ können Sie Veranstaltungen planen. Werden dabei Fotos geschossen, können diese direkt in ein gemeinsames Fotoalbum gesammelt werden bzw. im Partymodus werden Fotos direkt mit allen geteilt. Hinzu kommt, dass Sie für die Veranstaltung virtuell Einladungen mit eigenem Muster gestalten und alles mit dem Google-Kalender synchronisieren können.

„Local“ bietet den aktiven Austausch über Orte, Ausflugsziele oder Restaurants und soll dazu dienen Empfehlungen von anderen Kontakten oder aber Fremden zu nutzen und dadurch neue Dinge  auszuprobieren. Aber Sie sollen auch selbst Tipps abgeben, die von anderen gelesen werden. Ziel ist der rege Austausch.

„Hangouts“ (bedeutet so viel wie Treffpunkte) sind (Gruppen-)Chats, bei dem Sie Nachrichten austauschen und Videoanrufe nutzen können.

+1-Button (entspricht Like), damit können Sie Einträge, aber auch Beiträge und Berichte liken, die auf der Google Suche erscheinen. Jedoch ist anzumerken, dass solche Buttons, wie sie auch bei der Konkurrenz Facebook oder Twitter existieren, dazu dienen, dass der Anbieter über den Besuch der Seite und die Art der Nutzung informiert wird und diese Daten potenziell verwenden kann.

Nutzer ignorieren/blocken

Wenn Ihnen jemand auf die Nerven geht oder falls Sie sich belästigt fühlen, können Sie die Person einfach ignorieren oder blocken. Der Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten ist einfach: wenn Sie jemanden ignorieren, begrenzen Sie einfach die Inhalte, die er/sie mit Ihnen teilt. Aber er/ sie darf Sie weiterhin auf Fotos markieren, Inhalte kommentieren und in Kreise aufnehmen.

Im Gegensatz dazu ist das Blockieren auf alles bezogen und bedeutet, dass Sie die Person von allen Informationen abschneiden und er/sie nichts mehr kommentieren kann.

  • Öffnen Sie das Profil der Person
  • Klicken Sie am Rand des Profils auf [Name der Person] melden/blockieren.
  • Bestätigen Sie, dass Sie die Person blockieren möchten.

Profil löschen

Wenn Sie Google+ nicht mehr nutzen wollen, können Sie mit wenigen Klicks Ihren Account löschen. Dabei gibt es die Wahl zwischen „Inhalte von Google+“ oder gesamtes „Google-Profil“ löschen. Jedoch ist es so, dass mit der Löschung der Daten von Google+ auch automatisch die vom YouTube-Konto entfernt werden. https://plus.google.com/downgrade/

Das gesamte Google-Konto kann auf folgender Seite gelöscht werden (inklusive Webprotokoll, Gmail, GoogleTalk und YouTube).https://accounts.google.com/b/0/DeleteAccount?hl=de

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